Ergänzungsleistungen werden ausgerichtet, wenn Renten- und sonstige Einkommen die minimalen Lebenskosten einer versicherten Person nicht decken. Sie gleichen die Differenz zwischen den anerkannten Ausgaben und den anrechenbaren Einnahmen aus

Anspruch haben Personen, die

  • eine AHV- oder IV-Rente, eine Hilflosenentschädigung der IV oder während mindestens sechs Monaten ein Taggeld der IV beziehen und
  • in der Schweiz Wohnsitz und tatsächlichen Aufenthalt haben. Für Bürger eines Nicht-Mitgliedstaats der EG oder EFTA besteht eine Karenzfrist von 10 Jahren. Für Flüchtlinge und Staatenlose beträgt die Wartefrist 5 Jahre.

Ihren Anspruch auf Ergänzungsleistungen machen Sie bei der Ausgleichskasse Ihres Wohnsitzkantons mit dem Anmeldeformular für Ergänzungsleistungen geltend. Er entsteht in den meisten Fällen im Monat, in dem Sie die Anmeldung einreichen.

Wenn Sie einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen haben, übernehmen wir zusätzlich zu den Ergänzungsleistungen die ungedeckten Krankheits- und Behinderungskosten. Die Rückvergütung der Kosten müssen Sie innert 15 Monaten seit der Rechnungsstellung beantragen.